Europäisches Roulette — der Standard
In österreichischen Spielstätten wird überwiegend europäisches Roulette gespielt: ein Rad mit 37 Feldern (0–36). Der Hausvorteil beträgt grundsätzlich 2,7%. Mit der En Prison-Regel oder der La Partage-Regel — die beide bei lizenzierten Anbietern häufig angeboten werden — halbiert sich der Hausvorteil auf 1,35%, was eine Auszahlungsquote von 98,65% ergibt. Alle Spieltypen im Vergleich auf der Übersichtsseite.
La Partage: Landet die Kugel auf Null, erhalten Spieler mit Even-Money-Einsätzen die Hälfte zurück. En Prison: Der Einsatz bleibt für den nächsten Dreh gesperrt.
Einsatzarten
Inneneinsätze (Inside Bets) sind Wetten direkt auf Zahlen oder kleine Zahlengruppen: Einzelzahl (35:1), Split (17:1), Straße (11:1), Ecke (8:1). Außeneinsätze (Outside Bets) decken größere Gruppen: Rot/Schwarz, Gerade/Ungerade, 1–18/19–36 (alle 1:1), Dutzend/Kolonne (2:1).
🚫 Amerikanisches Roulette mit Doppel-Null (00) hat einen Hausvorteil von 5,26% — deutlich ungünstiger. Wählen Sie immer die europäische Variante.
Häufige Irrtümer
Der häufigste Irrtum beim Roulette ist der Gambler's Fallacy: die Annahme, dass vergangene Ergebnisse zukünftige beeinflussen. Jeder Dreh ist statistisch unabhängig — wenn zehnmal Rot fiel, ist die Wahrscheinlichkeit für Schwarz beim nächsten Dreh exakt gleich geblieben (48,6% mit La Partage). Systeme wie Martingale oder Fibonacci ändern den langfristigen Erwartungswert nicht. Mehr zu sicherem Spielen im Einsteiger-Guide.